Der neue Park über dem Neckar zwischen Stuttgart und Bad Cannstatt

Geschichte

Das Schloss Rosenstein mit dem alten Tunnelportal und der Neckarüberquerung ‘Rosensteinbrücke’ mit einer alten Dampflokomotive aus dem Jahr 1846:

etzel

Quelle: Wikipedia

Die Eisenbahnbrücke über dem Neckar wurde 1846 in Betrieb genommen. Der Ingenieur Carl von Etzel (1812-1865) plante in den 1840er Jahren maßgeblich die ‘Württembergische Hauptbahn’ mit den ersten Eisenbahntunneln und Eisenbahnbrücken. In dieser Zeit plante er auch die erste ‘Rosensteinbrücke’, wobei die Trassenführung noch mittig unter dem Schloss Rosenstein verlief. Ursprünglich waren die Bögen der Brücke mit Sprengwerken in Holzbauweise konstruiert. Die Bögen waren auf acht massiven Mittelpfeilern aufgelagert.

etzel 1846

1858 wurden die Holzsprengwerke durch gusseiserne Bögen ersetzt.

Wegen des Baus des (damals neuen) Hauptbahnhofs (Bauzeit 1914-1918) mussten neue Tunnelröhren und eine neue, viergleisige Eisenbahnbrücke erstellt werden, welche 1915 in Betrieb genommen wurde. Die neue Eisenbahnbrücke, mit Bogenspannweite von 74 Metern, war zeitweilig die größte Betonbrücke der Welt. Bei alliierten Luftangriffen im Zweiten Weltkrieg wurde 1944 auch die Rosensteinbrücke getroffen. Am Morgen des 21. April 1945 wurden die beiden mittleren Bögen vor dem Einrücken alliierter Truppen gesprengt.  Ab 9. Mai 1945 verband eine US-amerikanische Pionierbrücke die beiden Neckarufer auf Höhe des Bahnhofs Bad Cannstatt. Zwischen 23. November 1945 und 13. Juli 1946 wurde ein Pendelverkehr zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und der provisorischen Einstiegsstelle Rosensteintunnel angeboten. Am 13. Juni 1946 wurde eine eingleisige Behelfsbrücke in Betrieb genommen. Ab 1949 stand die Brücke wieder mit vier Gleisen zur Verfügung. Das Empfangsgebäude des Bahnhofs Stuttgart-Bad Cannstatt und die neue Rosensteinbrücke hat der  Architekt Martin Mayer entworfen.

(Quelle: Wikipedia)